EISHEILIGE NACHT - 27.12.2017 - Posthalle / Würzburg


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Alle Jahre wieder beschließen SUBWAY TO SALLY das Jahr mit einem Abschlusskonzert. Aus dieser Tradition heraus entstand 2009 die Eisheilige Nacht, ein Festival mit teils hochkarätigen Vorbands. Das die Würzburger Posthalle brechend voll war muss nicht extra erwähnt werden, das versteht sich von selbst. Den Abend eröffnen durften MR. HURLEY UND DIE PULVERAFFEN, die sich voll und ganz der gewinnoptimierten Schifffahrt verschrieben haben und dementsprechend Lieder der Marke "Tortuga", dem Titeltrack des aktuellen Albums, "Komm zur Marine" oder "Trau keinem Piraten", dem Publikum präsentierten. Ausgelassene Stimmung und ein, von der ersten Minute an textsicheres Publikum - was will man mehr? Da kann man sich bei ihrer eigenen Tour 2018 auf volle Häuser gefasst macht. FEUERSCHWANZ sind ein Phänomen. Unterhaltung pur, mit viel Witz und einem Augenzwinkern. Los ging es mit "Sex is Muss", gefolgt von "Blöde Frage, Saufgelage" und "Metnotstand im Märchenland". Spätestens ab diesem Zeitpunkt war die Stimmung in der Posthalle auf ihrem Höhepunkt und dort blieb sie auch für den Rest des Abend.


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Es ist doch immer wieder eine Freude, wenn Bands es schaffen, die Menge mit zureisen und zum Tanzen und singen bewegen können. "Die Hörner hoch", vor dem erst einmal Papphörner im Publikum verteilt wurden, "Taugenix", das frenetisch mit gesungen wurde und natürlich "Zuckerbrot und Peitsche", bei dem zahllose Tshirts geschwenkt wurden. Mit "Krieger des Mets" fand dann der ganze Spaß ein Ende. MONO INC. Sollten den Abend zu etwas besonderem machen. Zwar gab es keine Trinklieder und Partyspielchen, dennoch zeigten sich die Zuschauer begeistert ob der Performance, die hier abgeliefert wurde. Erstaunlich auch, daß die Menschen, die bei den Band zuvor mitgesungen haben, auch jetzt bei MONO INC. Keinerlei Probleme mit den Texten hatten. Begeisterung schon bei "Arabia", dem Track, der die Show eröffnete. "Symphony of Pain", "Gothic Queen" und ein kleines Drum Solo wurden zum Besten gegeben und selbstverständlich umjubelt. Aber auch zwei Cover fanden ihren Weg auf die Setlist; zum einen das grandiose "The Passenger" von Iggy Pop und "After the War" von Gary Moore. 


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"Children of the Dark" durfte ebenso wenig fehlen, wie das abschließende "Voices of Doom", bei dem die Menge noch einmal zeigen konnte, zu welcher Lautstärke sie fähig ist. SUBWAY TO SALLY, darauf hatten alle gewartet. Mit der "Schneekönigin" stiegen sie in die heutige Show ein, gefolgt von "Henkersbraut" und "Falscher Heiland". Eine gute Songauswahl aus über 25 Jahren SUBWAY TO SALLY wurde geboten, darunter selbstredend Klassiker wie "Kleid aus Rosen" von ihrem 1996er Album "Foppt den Dämon" oder "Eisblumen" vom 2005er Werk "Nord Nord Ost". Großartig, was die Truppe um Eric Fish hier ablieferte. Aber nicht nur die Songauswahl und die dazugehörige Performance war stimmig, auch soundtechnisch war den ganzen Abend über alles im grünen Bereich und die Lichtproduktion ließ sich nicht nur bei dem Headliner sehen. "Tanz auf dem Vulkan" und "Sieben" beendeten den Abend, zumindest offiziell. Zum "Veitstanz" sammelten alle Mitglieder benannter Bands und zelebrierten diesen Song, bevor das Publikum an der Reihe war und den Abend mit "Julia und die Räuber" ein denkwürdiges Ende bereitete. So ging es hinaus in die lauwarme Nacht und es nieselte.


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Artikel veröffentlicht am 29.12..2017  | Thomas Müller 

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