SOMNIUM CAPTARE + CARNAGE CALLIGRAPHY + VARUS + ERODED ASHES -- JUZ Bamberg -- 21.10.2017


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Was gibt es schöneres, als sich an einem Samstagabend mit einer ordentlichen Prise Death Metal beschallen zu lassen? Das ganze am besten live – also ab zum JUZ nach Bamberg, wo uns eine fette Party bevorstand. Für einen Fünfer hätte man zwei, drei Mann mehr erwarten dürfen, vielleicht lags am Wetter, man weiß es nicht. Drinnen nahmen ERODED ASHES volle Fahrt auf. Melodic Death Metal zum Aufwärmen präsentiere das Quintett aus der Ecke Rudolstadt. Keine kurze Anfahrt, doch hat sich der Weg allemal gelohnt, wurde den Besuchern nicht nur Death Metal mit melodischen Elementen vorgesetzt, nein, eine experimentell progressive Seite floss in das Gesamtwerk ein. "Out For A Hunt" heißt das selbst produzierte Werk, von dem natürlich der Hauptanteil der an diesem Abend gespielten Songs stammte. Starkes Programm gleich zum Anfang. Wurde dann aber durch CARNAGE CALIGRAPHY getoppt. Trotz Album Release Party am Vortag zeigten die Truppe aus Oettingen wo der Death Metal Hammer hängt. So wurde neben "A Different Lovestory", "Blinded Soldier", "After The Dust Has Settled" und "Darknes"s das Hauptaugenmerk auf das neue Album gelegt. Und das hat es in sich, sehr empfehlenswert für Freunde von brachialen Riffs und kräftigen Growls. Über SOMNIUM CAPTARE braucht man nicht viel erzählen. Quasi Heimspiel im JUZ Bamberg. Los ging es mit "The Great Escape", gefolgt von "Dishonesty".


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Hier braucht man sich keine Gedanken machen, dass einem zwischen durch eine Ballade aus dem Takt bringt. Vollgas voraus, mit "Feed Me", "Jim Beam" und natürlich "Your Nightmare". Was allen Bands an diesen Abend gut stand war der Sound, der schon fett aus den Boxen knallte. Eine Freunde für die Ohren und dem Nacken, der von 20 Uhr Anfang bis 0 Uhr ende, fast durchgehend in bewegung bleinen konnte, durfte, musste. "Conquer Me", gefolgt von "What We Archieved". Zum Abschluss, wie eigentlich immer "Phobia". Leider hat "Ashes" gefehlt, aber nichtsdestotrotz ein richtig geiler Abriss. Etwas spezieller wurde es mit VARUS, die den Abend ausklingen lassen durften. Was nicht bedeutet, dass es ruhiger wurde. Mit einer Mischung aus klassischen Elementen, traditionellem Folk und natürlich der nötigen Prise Metal, performte der Vierer aus Bamberg nicht nur mit dem üblichen Handwerkzeug, sondern brachten zu Keyboardklängen, was jetzt nicht wirklich heutzutage überrascht, sogar die Querflöte zum Eisatz. Zu begeistern wußten neben "Nebelreiter" und "Maelstrom", natürlich das fantastische "The Blacksmith", ebenso wie die letztgenannten Songs, auf ihrem Werk "Till The Sun Rises" zu finden. So macht das Spaß. Große Kritik gibt es nicht, gibt es eigentlich nie, wenn sich der Untergrund zum Feiern sammelt und zu ordendlicher Mucke abgeht.


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