CHOPPED IN HALF - The End of Human Tragedy
ARTIST: Chopped in Half
TITLE: The End of Human Tragedy
LABEL: Independend
RELEASE DATE: 11.07.2025
GENRE: Old School Death Metal
LOCATION: Deutschland
RUNNING TIME: 43:07
RATING: 7 / 10
Nach der "Knüppel-Theorie" agiert hier ohne Zweifel diese Truppe. Dieses ist so verdammt sauber und mitreißend, dass es die wahre Freude ist. Das beginnt schon bei dem coolen Intro, das an den ein oder anderen Slasher Movie erinnert und ich bin wirklich kein Freund von Intros. Danach kommt der Knüppel beim Opener "House Of Pain" voll auf seine Kosten, denn es werden die Lauscher ordentlich durchgepustet. In diesem Song gibt es auch die ein oder andere schleppende Passage. Aber auch in den folgenden Songs folgt ein geiles Riff und Arrangement dem nächsten, sodass man zwischendurch kaum Zeit zum Verschnaufen hat. "Insane" ist ein grooviger Song oder auch "Immolation", mit seinen melodischen Leads und dem schnellen Mittelteil, sind dabei nur Beispiele für sehr gute Tracks, denn in Grunde lässt sich keiner herauspicken, da alle ausgewogen und überaus stark gespielt sind. Bei dem Titeltrack "The End Of The Human Tragedy" fühlt man sich dann tatsächlich in die gute alte Death-Metal Zeit zurückversetzt. Ich verzichte immer gerne auf Namedropping, da ich keine Vergleiche anstellen möchte, aber hört euch den Titeltrack an und ihr wisst, was ich meine. "No More Words", ist ein Instrumental, wie der Titel auch passenderweise sagt.
Besonders gut gefallen mir auch die Breaks, die kurzfristig den Song unterbrechen, um dann wieder gut bürgerlich ballern. "IH8YALL" wäre da so ein Kandidat, obwohl ich eigentlich noch so eine Knüppel-Orgie wie den Opener vermisse. "Obituary" ist ein cooler Song und die Tatsache das CHOPPED IN HALF, was ja ein Song der Band OBITUARY ist, einen Titel mit diesem Namen auf ihrem Album haben ist natürlich auch eine schöne Sache. Insgesamt ist "The End of Human Tragedy" sicherlich nichts für ruhige Zeitgenossen, diejenigen, die es aber gerne etwas deftiger mögen, werden hier vollsten bedient. "Fall Of The Last Civilisation" ist ein kleines Zwischenspiel, bevor das abschließende "Morbid" noch einmal in die Vollen geht. Was wäre das Fazit? Ziehen wir Intro, Instrumental und Interlude ab, bleiben sieben groovige Oldschool-Death-Metal Tracks, von denen einer auch richtig schön Gas gibt. Diese sieben Tracks haben es allerdings in sich, sind abwechslungsreich und dieses Oldschoolige Feeling kommt auf jeden Fall auf. Trotzdem sollte jeder der mit Death-Metal etwas anzufangen weiß hier ein Ohr riskieren, schon allein wegen der unmenschlich tiefen Growls.
TRACKLIST:
Intro
House Of Pain
Insane
Immolation
The End Of The Human Tragedy
No More Words
IH8YALL
Obituary
Fall Of The Last Civilisation
Morbid
LINE-UP:
Guitar & Vocals: Markus Wenzig
Guitar: Christian "Poree" Purrmann
Drums: Nils Körner