FALLEN UTOPIA - Disequilibrium

 

ARTIST: Fallen Utopia

TITLE: Disequilibrium

LABEL: Cursed Records

RELEASE DATE: 22.01.2018

GENRE: Death Metal

COUNTRY / CITY: Wien

RUNNING TIME: 54:01

RATING: 7/10


Los geht es mit "Dr. Muller`s Asylum", vor allem das Drumming gleicht einem schweizer Uhrwerk.  "Said the mute deaf", eine speedige Blastgranate, die zum Ende hin etwas träger wird.  Mächtig wirken hierbei die Growls von Daniel Haslauer, der zum einen das Tempo mitgeht, zum anderen aber völlig frei einen Wutausbruch nach dem Nächsten folgen lässt. Etwas gemächlicher dringt anschließend "Mind cage" an die Lauscher. Fette Gitarren grooven was das Zeug hält und entwickeln sich unaufhaltsam. FALLEN UTOPIA beweisen auf "Disequilibrium" ihr ureigenes Gespür für messerscharfes Riffing und penetrieren die Gehörgänge der geneigten Hörerschaft mit Death Metal auf technisch und kompositorisch höchstem Niveau. "As the World falls silent" und das darauf folgende "Omnivore" krachen ähnlich energiegeladen aus den Boxen und warten mit einigen absoluten Killerbreaks auf. Der Titeltrack "Disequilibrium" wütet derart böse in Kombination mit den tiefen Growls sowie dem treibenden Drumming, dass einem die Nackenhaare zu Berge stehen. Danach ist es aber auch schon vorbei mit der Gemächlichkeit und man konzentriert sich aufs Tempomachen und durchzieht "Coma" mit chaotisch vertrackten Gitarrenläufen. 


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"Blood cult" ist ein astreiner Nackenbrecher mit Mid-Tempo Parts, die absolut moshtauglich sind. Die restlichen drei Songs (namentlich: "Shaping of Ideology", "The Rider`s tale" und "From void to chaos") runden das exzellente Gesamtbild ab und bieten einigen explosiven Inhalt. Fazit: Da wäre das unnachahmlich kraftvoll röhrende, mächtige Sangesorgan, die vertrackten technischen Riffs, die dennoch eingängig und mitreißend wirken, die abgefahrenen Leads und Soli, progressiv gepumpte Bassläufe und abwechslungsreiches Schlagzeugspiel. Das sind fiese, punktgenaue Breaks, Hyperspeed-Attacken und satte Midtempo-Grooves.  Eigentlich kann ich keine wirkliche Kritik anbringen, zumindest auf der musikalischen Seite, da "Disequilibrium" einfach nur stimmig ist und nach unzähligen Durchläufen immer noch mächtig Spaß macht. Death-Metal Kracher, der in jede Sammlung gehört!



TRACKLIST:

Dr. Muller`s Asylum

Said the mute deaf

Mind cage

As the World falls silent

Omnivore

Macrocosm

Disequilibrium

Coma

Blood cult

Shaping of Ideology

The Rider`s tale

From void to chaos

 

LINE-UP:

Daniel Haslauer - Vocals

Benjamin Knes - Guitar

Lukas Wald - Guitar

Christopher Raunigg - Bass

Dominic Raunigg - Drums


22.01.2018 Autor: Leif T. © Metal-Division Magazine

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