GOATFATHER - House of the Rising Smoke

 

ARTIST: Goatfather

TITLE: House of the Rising Smoke

LABEL: Argonauta Records

RELEASE DATE: 24. Oktober 2025

GENRE: Heavy Rock / Stoner Rock

LOCATION: Frankreich

RUNNING TIME: ca. 40 Minuten

RATING: 8/10


Mit House of the Rising Smoke kehren GOATFATHER zurück – und das bereits mit ihrem dritten Studioalbum. Nach dem Debüt Hipster Fister (2016) und dem Nachfolger Monster Truck (2021) haben die Franzosen ihren Sound weiter verfeinert und zugleich verschmutzt: sechs Tracks voller Groove, Fuzz und stonerlastiger Energie, die zwischen Südstaaten-Swagger und europäischer Schwere pendeln. Die Band, die sich selbst als „filthy blend of goat milk, engine oil and southern bourbon“ beschreibt, liefert hier genau das: ein dreckiges, aber packendes Heavy-Rock-Brett. Neu dabei ist Bassistin Violeine (ex-Witchgrove), die mit ihrem tiefen, dröhnenden Fundament frischen Drive ins Line-up bringt. Der Opener Stoner Dream entfaltet sofort die volle Wucht – fuzzgetränkte Riffs und Vocals, die wie ein Ritual wirken.

 

Eye of the Electric Mountain ist ein hymnischer Höhepunkt, während Night of the Blue Smoke die psychedelische Seite der Band betont. Mit Son of a Witch wird es düsterer und okkulter, bevor Rainbow Rider die melodische, fast schon epische Note einbringt. Den Abschluss bildet Space Weeds and Heavy Trips, ein Song, der die Essenz des Albums einfängt: schwer, hypnotisch und kompromisslos. Die Produktion ist roh und direkt, ohne unnötige Glättung – genau das, was Stoner Rock braucht. GOATFATHER haben sich durch zahlreiche Live-Shows mit Acts wie Stoned Jesus, Planet of Zeus, Mars Red Sky und Monkey3 einen Namen gemacht, und House of the Rising Smoke klingt wie ein Album, das für die Bühne geschrieben wurde: laut, dreckig und voller Energie.

 

Fazit: House of the Rising Smoke ist das bislang ambitionierteste Werk von GOATFATHER. Es vereint rohe Stoner-Heaviness mit einem Gespür für Groove und Atmosphäre. Wer Bands wie Stoned Jesus, Truckfighters oder Orange Goblin schätzt, findet hier ein neues Pflichtalbum – ein Soundtrack für verschwitzte Nächte, verrauchte Clubs und endlose Riff-Rituale.



25.11.2025 veröffentlicht von: Thomas M. © Metal-Division Magazine

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