HEADS FOR THE DEAD

Never Ending Night Of Terror

Label: Pulverised Records 

Release-Date: 10.10.2025 

Genre: Death Metal / Horror Metal

Running Time: 41:18 Minuten 

 

Line-up:

Jonny Pettersson – Guitars, Bass, Keyboards, Effects

Ralf Hauber – Vocals, Lyrics

Matt Moliti – Lead Guitar

Evan Daniele – Drums 


HEADS FOR THE DEAD kehren mit ihrem vierten Album „Never Ending Night Of Terror“ zurück – einem Werk, das Death Metal mit cineastischer Horror-Ästhetik verbindet und dabei keine Kompromisse kennt. Die Band, gegründet 2017 von Jonny Pettersson (Wombbath) und Ralf Hauber (Revel In Flesh, ROTPIT), präsentiert zehn Tracks, die sich stilistisch zwischen klassischem Death Metal, düsterem Soundtrack-Flair und morbider Atmosphäre bewegen. Der Opener „The Vastness Of Time“ setzt mit bedrohlichen Synths und tief gestimmten Gitarren direkt ein apokalyptisches Zeichen. Die Produktion – größtenteils von Pettersson selbst übernommen – ist roh, aber klar, und lässt Raum für die cineastischen Elemente. „Death Mask“ folgt mit brutaler Direktheit, blastbeat-getrieben und lyrisch inspiriert von Cronenbergs „Videodrome“.

 

„Phantasmagoria“ ist ein düsterer Trip durch Albtraumlandschaften, mit dissonanten Gitarren und flirrenden Effekten. „In Disgust We Trust“ bringt eine punkige Note ins Spiel, mit aggressivem Drive und nihilistischer Attitüde. Der Titeltrack „Never Ending Night Of Terror“ ist das Herzstück des Albums – ein musikalischer Slasher, der sich zwischen Polanskis „Repulsion“ und „Friday the 13th“ bewegt. „Give Me Life“ ist ein Midtempo-Monolith, getragen von Haubers markanter Stimme und Petterssons vielschichtiger Instrumentierung. „The Harvester“ erinnert an frühe Paradise Lost, mit melancholischen Gitarren und düsterer Atmosphäre. „The Shape Of Light Bleeds Black“ ist ein experimenteller Track, der mit Soundtrack-Elementen und ambienten Passagen spielt. „To The Very Last“ bringt noch einmal klassischen Death Metal mit hymnischem Refrain, bevor „Witchkrieg“ als Hommage an Goblin und Dario Argentos „Suspiria“ das Album beschließt. Hier verschmelzen Prog-Rock-Elemente mit Horror-Soundtrack-Flair – ein mutiger, aber gelungener Abschluss.

 

Die Lyrics, komplett von Hauber verfasst, basieren auf Slasher-Filmen und erweitern deren Motive um fiktive Elemente. Die visuelle Umsetzung durch Solo Macello (Pentagram, Fulci) greift diese Ästhetik auf: das Cover zeigt eine maskierte Figur, inspiriert von einem Horror-Maskenfund in Petterssons Wohnzimmer – eine Art böser Zwilling von SODOMs Maskottchen. „Never Ending Night Of Terror“ ist ein Death-Metal-Album mit Konzept, Charakter und kompromissloser Umsetzung. Es ist brutal, atmosphärisch und voller Referenzen für Horrorfilm-Fans – ein Werk, das sich zwischen Musik und Film bewegt und dabei seine ganz eigene Nische definiert.


11.09.2025 veröffentlicht von: Thomas M. © Metal-Division Magazine

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