In Aeternum - …Of Death and Fire

 

ARTIST: In Aeternum

TITLE: …Of Death and Fire

LABEL: Soulseller Records

RELEASE DATE: 6. Februar 2026

GENRE: Black/Death/Thrash Metal

ORIGIN: Schweden

RATING: 8/10


Mit …Of Death and Fire kehren In Aeternum nach über zwanzig Jahren mit einem Album zurück, das ihren Stil aus Black, Death und Thrash Metal konsequent weiterführt. Das Trio knüpft nahtlos an die Härte und Direktheit früherer Veröffentlichungen an und präsentiert ein Werk, das sowohl wuchtig als auch strukturell klar bleibt. Die elf Tracks verbinden rasende Riffs, präzises Drumming und markante Vocals zu einem Sound, der tief in der schwedischen Extrem‑Metal‑Tradition verwurzelt ist. Nach dem kurzen Intro Danse Macabre eröffnet Beneath the Darkened Tomb das Album mit voller Wucht. Rasende Gitarren, blastende Drums und ein starker Thrash‑Einschlag prägen den Song, der zwischendurch in ein wirkungsvolles Midtempo abfällt, bevor er erneut explodiert.

 

The Day of Wrath zeigt die Band variabler: kurze Soli, dissonante Akzente und ein Wechselspiel aus Geschwindigkeit und Groove verleihen dem Stück zusätzliche Tiefe. Spirits of the Dead arbeitet stärker mit Midtempo‑Grooves und doomigen Passagen, ohne die aggressive Grundausrichtung zu verlieren. Mortuary Cult setzt auf schräge, fiese Riffs und gehört zu den markantesten Momenten des Albums. The Vile God of Slime trägt deutliche Morbid‑Angel‑Anleihen in sich, bleibt aber klar im In‑Aeternum‑Stil verankert. Mit Bow to None liefert die Band einen der härtesten Tracks des Albums. Der Song kombiniert hohes Tempo, dissonante Gitarren und besonders bissige Vocals zu einem kompakten, aggressiven Highlight. Goddess of Abominations bewegt sich stärker im Midtempo und setzt auf groovige Elemente, bleibt aber weniger prägnant als die schnelleren Stücke.

 

The Hourglass gehört zu den zugänglichsten Songs des Albums und fasst viele der stilistischen Elemente zusammen: melodische Akzente, rasante Passagen und ein klarer Spannungsbogen. Der Abschluss To Those Who Have Rode On beginnt mit akustischer Gitarre und Regenatmosphäre, bevor sich der Song zu einem epischen, kraftvollen Finale aufbaut. Gastvocals von Erik Danielsson (Watain) und melodische Gitarrenlinien verleihen dem Stück zusätzliche Wirkung. Die Produktion ist erdig, rau und betont die Gitarrenarbeit, ohne die Dynamik zu glätten. Die Drums sind präsent, der Bass trägt das Fundament, und die Vocals fügen sich gut in das Gesamtbild ein. Der Sound wirkt organisch und passt zur Ausrichtung der Band.

 

Fazit: …Of Death and Fire ist ein starkes Comeback‑Album, das In Aeternum als gereifte, aber unveränderte Kraft im schwedischen Extrem‑Metal zeigt. Die Mischung aus Black, Death und Thrash Metal ist druckvoll, klar strukturiert und voller Energie. Kein revolutionärer Schritt, aber ein überzeugendes, kraftvolles Werk, das Fans von Watain, Lord Belial oder Sacramentum gleichermaßen ansprechen dürfte.



31.01.2026 veröffentlicht von: Thomas M. © Metal-Division Magazine

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