Die Regensburger Band ist seit 2024 aktiv und hat mit "Guardian" bereits Aufmerksamkeit in Spotifys Rock Rotation auf sich gezogen. "Paranoia" zeigt die Band in einem anderen Modus: düsterer,
filmischer, mit einem Sound der an den Soundtrack einer postapokalyptischen Serie erinnert. Ruhige Momente und harte Ausbrüche wechseln sich konsequent ab, Daniel Ruffs Gesang pendelt zwischen
kraftvoller Melodie und Screaming-Parts, ohne dabei den Faden zu verlieren.
Holding Absence und Boston Manor sind als Referenzpunkte treffend gewählt. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber "Paranoia" zeigt eine Band, die ihren Sound kennt und ihn gezielt einsetzt. Für
eine Newcomer-Single aus dem deutschen Underground ist das ein solider Stand.
Fazit: Atmosphärisch, konsequent, mit echtem Gespür für Dynamik. Love & Lose brauchen ein Album um zu zeigen wo die Reise hingeht — "Paranoia" macht Lust darauf.