PENTHOS - Erevos

Genre: Traditional Black Metal 

Herkunft: Athen, Griechenland 

Release: 15. Oktober 2025 

Label: Darkness Shall Rise Productions 

Running Time: 40:16 Minuten 

 

Line-up: 

Apaisios - Vocals, Guitars

Zizka - Bass

Algos - Drums

Vauban - Guitars

JA - Guitars


Mit Erevos veröffentlicht die griechische Black-Metal-Formation PENTHOS ihr zweites Studioalbum – ein Werk, das sich kompromisslos der düsteren Seite des traditionellen Black Metal verschreibt. Die Band, gegründet 2017 in Athen und benannt nach dem Daimon der Trauer und Verzweiflung, bleibt ihrem Namen treu: Erevos ist ein finsteres, atmosphärisch dichtes Album, das am 15. Oktober 2025 über Darkness Shall Rise Productions auf CD, LP, MC und digital erscheint. Der Opener „Nekyia“ setzt mit frostigen Riffs und ritueller Rhythmik den Ton. Die Produktion ist klar, aber rau genug, um die rohe Energie der Band zu transportieren. „Dancing Dead“ kombiniert stampfende Midtempo-Passagen mit rasenden Ausbrüchen – ein Paradebeispiel für die dynamische Struktur des Albums.

 

„Bloodstained Path“ ist melodisch und melancholisch, mit einem Hauch finnischer Kälte, während „Olethros“ durch seine düstere Harmoniearbeit und hypnotische Gitarrenführung auffällt. „Thanatos“ – benannt nach dem Todesdämon der griechischen Mythologie – ist ein aggressiver Höhepunkt, der zwischen Blastbeats und schleppenden Breaks pendelt. „Charon“ folgt als atmosphärisch dichter Track mit bedrohlicher Bassführung und dissonanten Gitarren. „Lady In Black (Witch II)“ ist ein finsteres Ritual, das mit okkultem Flair und unheilvoller Stimmung überzeugt. „Echoes Of The Sanatorium“ bringt eine fast depressive Note ins Spiel, mit langsamen, schleppenden Rhythmen und gequältem Gesang. Den Abschluss bildet „Forlorn Voyage“ – ein epischer, melancholischer Ausklang, der die Reise durch die Schattenwelt würdig beendet.

 

Die Running Time beträgt 40:16 Minuten. Die Band besteht aus Apaisios (Vocals, Gitarre), Zizka (Bass), Algos (Drums), Vauban (Gitarre) und JA (Gitarre). Musikalisch orientiert sich PENTHOS weniger an der griechischen Szene (NECROMANTIA, ROTTING CHRIST), sondern eher an skandinavischen Vorbildern wie CARPATHIAN FROST oder TULUS. Die Songs sind durchdacht, atmosphärisch und technisch solide – ohne überflüssige Experimente, dafür mit viel Gespür für klassische Black-Metal-Ästhetik.


11.09.2025 veröffentlicht von: Thomas M. © Metal-Division Magazine

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