QNTAL - Single und Video - "Die finstere Nacht"- Album am 9. März



Längst haben sie sich den Ruf als eines der wohl magischsten und mystischsten deutschen Musikprojekte verdient gemacht. Bei QNTAL verschmelzen mittelalterliche Melodien mit Electro/Synthie Sounds zu einer charaktervollen Einheit, die den Hörer sofort in ihren Bann zieht.  Am 9. März wird ihr neues Album „VIII – Nachtblume“ via Drakkar Records/Soulfood Music erscheinen. Als erster Vorgeschmack daraus ist ab sofort die Single „Die finstere Nacht“erhältlich. Der Song basiert auf dem Gedicht „Nachtbilder“ von Joseph von Eichendorff und es ist dabei auch Michael Popp an den Vocals zu hören. "Das Gedicht von Eichendorff ist uns während der Produktion ans Herz gewachsen und wir versuchen mit der musikalischen Umsetzung unsere Assoziationen einzufangen, jagen in der Finsternis vorbei an einem Schloss, an Bildern, die wie Wolkenfetzen auftauchen und sofort wieder verschwinden“, so die Musiker über die Entstehung des Liedes. "Michaels Stimme passt für mich großartig zu diesen düsteren romantischen Inhalten vom Reiter, bleichem Mädchen, der finsteren Nacht und dem nicht endendem Ritt.
Kein Wellnesslied auf dem Schaffell am offenen Kamin, sondern ein wildes Abenteuer. Ein Song über das Unbewusste, Ängste, Wahngebilde, wie in einem Märchen, ein Song, der jeden Zuhörer einlädt, seine eigenen Erfahrungen und Gefühle damit zu verbinden.“



Als das Projekt Qntal mit seiner ungehörten Mischung aus Mittelalter und Elektronik 1992 das erste Mal auf der Bildfläche erschien, war das Staunen groß. Man kannte zwar mittelalterliche Musik, man hatte natürlich auch schon elektronische Klänge vernommen. In Personalunion indes noch nie. Bis heute zählen Qntal zu den Vorreitern ihres selbst erschaffenen Genres; und mit „Qntal VIII – Nachtblume“ fügen sie ihrer makellosen Werkschau ein weiteres betörendes Kapitel hinzu. Beseelt von mehrsprachiger Poesie verzaubern Qntal ihre ungewöhnlich breit aufgestellte Hörerschaft. Die kommt aus allen Himmelsrichtungen. Aus der Mittelalter-Szene ebenso wie aus der elektronischen Ecke, aus dem Trauerflor des Gothic ebenso wie aus der bärbeißigen Heavy-Metal-Bewegung, aus Pop-Kreisen ebenso wie aus der Klassik. Das wahrhaft Besondere an den kunstfertig erdachten und mit viel Gefühl umgesetzten Klangbildern ist eben jene Vielfältigkeit und jenes herausragende Talent, das Syrah und Michael Popp unter Beweis stellen. Bis heute sind Qntal die Vordenker, die aus den eigentlich widersprüchlichen Welten Mittelalter und Elektronik etwas aufregend Neues geschaffen haben - eine eigene musikalische Sprache, eine eigene Grammatik der Klänge. Und auch „Qntal VIII - Nachtblume“ zeigt: Niemand beherrscht sie so fließend wie sie.


Artikel veröffentlicht am 25.01..2018  | Thomas Müller 

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