KARIN PARK veröffentlichen erste Single & Video „Opium“ von ihrem kommenden neuen Album „Private Collection“



Karin Parks „Opium“ ist eine Geschichte überwältigender Leidenschaft, der melancholischen Schwere einer Liebe, die verschlingt und verzehrt. Die Umgebungskulisse ist ein Ozean der Sehnsucht und das zarte, spärliche Klavier schimmert auf der Oberfläche darüber. Der atemberaubende Gesang von Parks, intim und sirenisch, wird Sie in die Tiefe tragen, um zerquetscht zu werden. Karin Park wurde wegen ihrer Persönlichkeit als skandinavische Nico bezeichnet, und die Dark-Ambient-Legende Lustmord nannte sie eine „Naturgewalt“. Doch trotz einer Teilnahme am Eurovision Song Contest, einem Jahr ausverkaufter Shows als Hauptdarstellerin von Les Miserables in Oslo und Auftritten an der Seite von Lana Del Rey und David Bowie sind Karins Talente für das wirklich breite Publikum immer noch etwas unterbelichtet geblieben. Dies könnte sich jetzt ändern, mit einem atemberaubenden neuen Album und einer ausgedehnten Europatournee mit A.A. Williams in diesem Herbst. „Diese Platte ist eine Reise in die Einsamkeit, nach der ich mich gesehnt habe“, erzählt Karin uns über ihr sechstes Studioalbum. 



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Bestehend aus neun Neuaufnahmen – mit radikal unterschiedlicher Instrumentierung – klassischer Tracks aus ihrem beeindruckenden Backkatalog sowie dem neu geschriebenen Opener „Traces of Me“, ist „Private Collection“ der Inbegriff von Karin Parks Kunstfertigkeit. „Dies sind meine Lieblingssongs aus 20 Jahren des Schreibens, neu aufgenommen, wie ich sie jetzt höre. Viele dieser Versionen sind so, wie ich sie live spiele, allein mit meinen Synthesizern, meinem Mellotron und meiner Orgel.“ Bei einigen Tracks wird sie von ihrem Ehemann Kjetil Nernes (Årabrot) an den Gitarren und Andrew Liles (Nurse With Wound) an den Synthesizern sowie Benedetta Simeone am Cello begleitet. Ansonsten ist Private Collection ja eine sehr private Angelegenheit. Die Aufnahmen von Private Collection reichen bis in Karin Parks frühe Kindheit im ländlichen Schweden zurück, als sie in einer christlichen Familie aufwuchs und in den schwedischen Wäldern zur Kirche ging. Vor einigen Jahren erwarb sie dasselbe alte Kirchengebäude und verwandelte es in ein Studio für sich und die Rockband Årabrot, in der sie zusammen mit ihrem Mann spielt. Die Tracks auf Private Collection scheinen das volle akustische Potenzial des Kirchenraums zu nutzen, die Leere unter der Decke scheint durch den weit verbreiteten Nachhall greifbar zu sein. Indem sie das Tempo ihrer Songs verlangsamt und hier und da einen zusätzlichen Takt zum Atmen hinzufügt, baut Karin Park von der bescheidenen Pumporgel zu einer majestätischen Klangwand auf und füllt die Leere ihrer Kindheit mit den Klängen, mit denen sie sich heute am wohlsten fühlt. Auf Private Collection verbindet Karin Park die Vergangenheit mit der Gegenwart. 



Ihre eigenwillige und charismatische Mezzosopranstimme wurde oft mit ikonischen Frauenstimmen wie denen von Kate Bush oder Björk verglichen, aber mit diesen vertrauten Klangfarben porträtiert sie eine Welt, die wirklich einzigartig für sie ist. Dunkel, fremd und grüblerisch, aber dennoch voller Vertrautheit und Gemütlichkeit. „Deswegen musste ich – bis nach Kalifornien gehen“, singt sie auf „Glasshouse“, und ehe man sich versieht, singt man mit, überzeugt davon, dass man irgendwo in der eigenen Vergangenheit in den Sunshine State gereist ist. Irgendwo in dieser Linie und in vielen anderen liegt eine unerklärliche Überzeugungskraft, die uns davon überzeugt, dass ihre Welt auch unsere eigene Welt ist. „I say the magic word, ’til you’re next me“, singt sie auf „Bending Albert’s Law“ und fängt damit den alltäglichen Zauber häuslicher Dunkelheit ein. Private Collection enthüllt die Menschlichkeit hinter der Naturgewalt namens Karin Park, und in dieser höhlenartigen Kirche schwebt der Klang ihrer Anwesenheit unter der hohen Decke, aber gleichzeitig ist sie neben Ihnen, nah. Ihr Atem in deinem Ohr, ihre Stille in deinem Herzen.



07.08.2022 veröffentlicht von: Thomas M. © Metal-Division Magazine

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