Neofolk-Projekt Ols veröffentlicht neues Musikvideo; neues Album im Oktober


Ols, das One-Woman-Dark-Neofolk-Projekt aus Polen, hat angekündigt, dass das neue Album „Pustkowia“ am 20. Oktober über Pagan Records erscheinen wird. Dies wird das vierte Studioalbum des Projekts und das zweite für das Label sein. Vorbestellungen für das Album können über den Webstore des Plattenlabels getätigt werden. „Pustkowia“ („Wastelands“ aus dem Polnischen) bringt das Projekt auf die nächste Stufe und bringt mehr von dem, wofür Ols steht. Es ist dunkler, schwerer, mutiger und abwechslungsreicher, aber auch trauriger, emotionaler und sehr persönlich. Der gemeinsame Nenner aller Kompositionen ist die Leere: Verlassenheit, Absterben und Verfall, sowohl im wörtlichen (verlassene Orte, verlassene Siedlungen, vom Grün verzehrte Ruinen) als auch im metaphorischen Sinne (emotionale Leere, Ablehnung, Ausgrenzung).

 



Musikalisch ist jeder Track auf dem Album anders; von metallähnlichen Stücken über verstörende rituelle Gesänge bis hin zu hypnotisierenden, tranceartigen Schlafliedern. Die Songarrangements basieren wie schon auf den Vorgängeralben auf polyphonen Gesangsparts, begleitet von einer ganzen Instrumentengalerie. Auf „Pustkowia“ wurden typische Dark-Folk-Instrumente mit rituellen Trommeln, einer Bläsersektion und einem Bordunbass mit Lösungen aus dem Metal-Hof angereichert, und in den Gesangsparts sind Growls, Screams und Shriees enthalten, die den emotionalen Charakter der Songs betonen. Vor der Veröffentlichung des Albums hat Ols die erste Single und das Musikvideo zum Titel „Pustacie“ („Empty Lands“ aus dem Polnischen) enthüllt.

 


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Ols kommentierte das Musikvideo wie folgt: „Im leeren Raum, in der weißen Wüste, wandern eine einsame Frau und eine Wölfin umher. Der Rauch der verbrannten Erde wirbelt umher, der Sand besteht aus der Asche einer toten Welt. Diese postapokalyptische Vision ist eine Zukunftsvision, in der unvermeidliche Zerstörung lauert. Im lokalen, irdischen Sinn - eine ökologische Katastrophe, im weiteren, kosmischen Sinn - Entropie- und Hitzetod des Universums. Alles bewegt sich auf die ultimative Leere zu. Das Leben ist nur eine vorübergehende Anomalie in unendlicher Nichtexistenz. Die Menschheit, die mit schmerzhafter Selbsterkenntnis ausgestattet ist, kann einfach ziellos durch das Ödland wandern, wissend, dass das einzige Schicksal ins Nirgendwo führt.“



Das Album ist denen gewidmet, die keine Stimme haben. „Man hört die Stimmen der Ausgegrenzten, Ausgestoßenen, Vergessenen, Verfolgten“, fügte Ols hinzu. „Stimmen, die nicht nur Menschen, sondern anderen Bewohnern der Erde gehören, die aufgrund von Homozentrismus sterben, Religionen, die den Menschen über alles stellen, und soziale Zustimmung zur Vernichtung der Schwächeren, die sich nicht wehren können. Die Vision eines öden Landes wird begleitet von persönlichen Themen wie Ablehnung, Einsamkeit, Depression und Suizid. Viele dieser Themen werden zum ersten Mal in den Arbeiten des Ols-Projekts untersucht. Es ist ein sehr persönliches Album, das aber auch Raum für eigene Interpretationen lässt.“


23.09.2022 veröffentlicht von: Leif T. © Metal-Division Magazine

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