BLACKSNAKE - Lucifer's Bride

ARTIST: Blacksnake
TITLE: Lucifer's Bride
LABEL: Defense Records
RELEASE DATE: February 27, 2014
GENRE: Rock'n'Roll
COUNTRY / CITY: Przemysl
RUNNING TIME: 37:34
RATING: 8/10


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BLACKSNAKE mischen ihr Schießpulver für den Angriff mit Thrash Metal, Black Metal und Punk Rock!  Abgefeuert werden acht deftige Schellen, und zwar mit der Intensität einer Handvoll ausgehungerter Wölfe, die gleichzeitig, aggressiv und gierig an einem blutigen Stück Fleisch in unterschiedliche Richtungen ziehen. Stetiger Anheizer ist Sänger Kamil Rusiecki, der mit seinem Gesang eine hervorragende Leistung abgibt. "Legacy of Rock" und "Broken Heart Blues" zeigen, wie toll es klingt, wenn eine Band nach Untergrund riecht, aber trotzdem professionell komponiert. Drummer Seba Wisniewski und Bassist Sebastian Krawczyk bieten ein unverwüstliches Rhythmus-Fundament, welches von Maciej Wieckowski kreativ bespielt wird. BLACKSNAKE sind ungehobelt und lassen sich nicht packen, dadurch kann sich wiederum der Hörer häufig nicht schnell genug ducken und wird unerwartet von Riffbrettern oder Gitarrensalven überrascht. Die Polen präsentieren sich erfrischend unvorhersehbar, dafür aber vielschichtig und sicher in allen dargeboten Spielarten. Frei nach dem Motto: “Alles kann und nichts muss” verbinden BLACKSNAKE ganz selbstverständlich unterschiedliche harten Gangarten zu einem homogenen Sound. Mal melodiös und schon fast partytauglich, manches Mal aber auch einfach, nur des Rotzen und des Krachs wegen, tierisch laut und aggressiv ohne Rücksicht auf Verluste. "Blackrider" wird den Traditionalisten genauso schmecken, die einfach nur mal schön mit Bier in der Hand die Matte ausführen wollen. "Red Death" markiert den schmalen Grat zwischen Punk-Gepolter und Black-Metal-Riffing, zu welchem sich live hervorragend die Faust heben und grimmig brüllen lässt. BLACKSNAKE umgehen auf "Lucifer's Bride" gleich mehrere der häufig zuschnappende Fallen – sie schweifen nicht ab, nerven nicht mit gockeligem Gefrickel, haben ihr Songmaterial aber im Gegenzug messerscharf geschliffen und bauen, trotz eines durchweg augenzwinkernden Konzepts, in erster Linie auf hohe Musikalität.



TRACKLIST:
Lucifer's Bride
panDEMONium
Legacy of Rock
Blackrider
Red Death
Warning    
Broken Heart Blues    
Holy Deceiver    
Iron Ground
Say Goodbye To Heaven

LINE-UP:
Kamil Rusiecki - vocals
Maciej Wieckowski - guitar
Sebastian Krawczyk - bass
Seba Wisniewski - drums


Artikel veröffentlicht am 23.02..2018  | Thomas Müller 

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