CORBIAN - Supremacy of Fire

ARTIST: Corbian
TITLE: Supremacy of Fire
RELEASE DATE: 25th November, 2017
GENRE: Melodic Death Metal
COUNTRY / CITY: Offenbach Am Main
RATING: 8/10


CORBIAN haben ihre Sache sehr gut gemacht, und wer sie bis jetzt nicht mochte, wird sich auch mit "Supremacy of Fire" nicht in die Masse der Fans mit einreihen. Ich glaube es ist für jeden der die Scheibe kennt leicht nachzuvollziehen, wie begeistert ich von den genialen Drums und der erschütternden Stimme Nils, speziell bei "Subremacy Of Fire", war. Genau diese Mischung macht auch das neue Album zu einem Hörgenuß. Die gemeinen, tiefen, beschwörenden Vocals machen für mich einfach CORBIAN aus. Obligatorische, brutale Double Bass-Attacken, die in Kombination mit der einmal mehr hervorragenden, melodiös-brachialen Gitarrenarbeit wunderbare Nackenbrecher ergeben, wechseln sich hier mit langsameren, Stücken (z.B. "Feindbild" oder das ungemein melodiös ausgefallene ,"Arrival") ab, was diesem Rundling eine lange Haltbarkeit beschert. Soll nicht heißen, daß die Musik dadurch in den Hintergrund tritt – es ist nur einfach so, daß es beim erstmaligen Hören dann doch etwas eintönig wirkt, wenn die Riffs sich nicht merklich ändern und das Schlagzeug immer brav den Takt hält. Nachdem ich die CD einige Male gehört habe, tauchen aber immer mehr Songteile auf, die ich beim ersten Mal nicht als so gelungen empfunden habe, aber das ganze Potential kommt erst nach einigen Durchläufen zu Tage. Dann aber macht der leicht melodische, dreckige Death Metal mit seinen Schlachtenhymnen einfach nur Spaß! Äusserst gelungen finde ich die zwei schön brutalen Gesangslinien welche hier und da auf "Darkness" und "In And Sorrow And Rain" auftauchen.



TRACKLIST:
Bloodborn
Supremacy Of Fire
Of Sorrow And Rain
Spirit Of The Mine
Anti 44khz
Room Of 1000 Souls
Feindbild
Time To Share The Pain
Arrival
Darkness
Death By Shopping Cart

LINE-UP:
Vocals: Nils Fehrmann
Gitarre: Pascal Lorenz
Drums: Alexander Papadopoulos
Bass: Aron Pusic


Artikel veröffentlicht am 05.01..2018  | Thomas Müller 

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