MIKEY CUNNINHGHAM & THE AFTERMATH - Massive Head Wound

ARTIST: Mikey Cunningham & the Aftermath
TITLE: Massive Head Wound
LABEL: Independent Artist
GENRE: Instrumental / Progressive
COUNTRY / CITY: Treasure Coast Fla
RATING: 8/10


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Der Virtuose an der Klampfe ist ein Multitalent. Sei es als Komponist oder an der Gitarre, Mikey Cunningham macht keine halben Sachen. Mit dem Opener "666" wird das Album eingeleitet. Der Song gestaltet sich für einen Opener zwar durchaus würdig, alleine schon durch seine epischen und bombastischen Elemente. Allerdings kommen die Gitarrenparts noch nicht so dominant hervor. Im Laufe der über dreieinhalb Minuten langen Nummer kommt Mikey Cunningham aber dennoch gut zum Einsatz. Bei dem folgenden "Black Stalion" sieht die Sache schon anders aus. Die fetten Gitarreriffs sorgen für wohliges Dahinschmelzen, während die schnellen Passagen einen wieder auf den Boden der tatsachen holen. Wer auf Experimente steht, der muss sich "Better Than Ever" einfach immer und immer wieder anhören. Und wenn wir schon dabei sind, in "Massive Head Wound", der Titeltrack wird nahezu nahtlos übergegangen. Hier geht die Post ab. Natürlich sticht das Spiel von Mikey Cunningham an allen Ecken und Kanten hervor. Es wurde genug Platz für alle Instrumente und Sänger gelassen. "Insomnia" holt die Hörerschaft wieder herunter. Die lässige Nummer lädt zum entspannen ein und zeigt auch Mikey Cunningham von seiner lässigen Seite. So, Rocker aufgepasst: "Double Whammy" lässt Erinnerungen an Hendrix aufkommen, besticht durch die locker aber dennoch hart gespielten Passagen. Geiler Track zum abrocken auf Konzerten garantiert. "Endium" hätte auch aus den 80ern oder frühen 90ern stammen können, dies Feeling versprüht der Song einfach. Eins der coolsten Lieder auf dem Album ist sicherlich "Not The Cow Bell Boogie". Die flotte Nummer beinhaltet alle Trademarks, die einen Mikey Cunningham ausmachen.
Coole Licks und Breaks, irre Arrangements – einfach vieles, was dieser Gitarrist zu bieten hat. Zum Abschluss wird mit "Imploded" noch mal ein opulentes Werk gezockt. Starke Nummer, die darauf Lust macht, das Album noch einmal anzuhören. Als Fazit bleibt eigentlich nur zu sagen, dass "Massive Head Wound" zu den sehr gelungenen Veröffentlichungen zählt. Keine Lückenfüller, keine schwachen Tracks.


TRACKLIST:
666
Black Stalion
Better Than Ever
Massive Head Wound
Insomnia
Double Whammy
Endium
Not The Cow Bell Boogie
Imploded

LINE-UP:
Mikey Cunningham(Guitar)
Gail Burnsed(bass)
Mikel(Drums)


Artikel veröffentlicht am 24.02..2018  | Thomas Müller 

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