SHEZOO - Agony Of Doubt

 

ARTIST: Shezoo

TITLE: Agony Of Doubt

LABEL: Fastball Music

RELEASE DATE: 2018-01-26

GENRE: Melodic-Rock

COUNTRY / CITY: Zürich, Switzerland

RUNNING TIME: 41:19

RATING: 9/10


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Gleich der Opener "Agony of Doubt" gefällt mit dem sehr eingängigen Chorus, dicken Gitarrenriffs und mitreisendem Rhythmus im Midtempo. Und auch der zweite Song "To You" rockt ordentlich nach vorne, die Riffs sind noch fetter und erneut schwebt wieder über allem ein übermächtiger Refrain. In diesem Stil setzt sich das Album fort. Beeindruckend auch wie man es hinbekommen hat, die meist rasant und erbarmungslos riffenden Strophen mit unglaublichen Ohrwurmrefrains zu kombinieren, ohne dabei in irgendeiner Form an Härte zu verlieren; bestes Beispiel hierfür ist "Losing Control" oder "His Heart is Metal". Die Songs zeichnen sich durch hart rockende Riffs, starkem Gesang sowie herrlich eingängige Melodien aus. Natürlich sind auch jede Menge feiner Soli vorhanden, ohne allerdings den Songfluss durch zuviel Gefrickel zu stören. Desweiteren schimmert auch stets eine gewisse Melancholie durch, welche der Musik noch mehr Tiefgang verleiht. Genretypisch sind natürlich auch auf dieser CD ein Ruhepol in Form von dem balladesken "Mirror" vertreten. "Cradle the Dead" bietet dem Hörer alles, was er von SHEZOO gewohnt ist: eine packende Melodie und einen mächtigen Refrain. Besonders hervorzuheben ist aber das "Living Dead Strangers" – ein absoluter Überstampfer den ich ohne zu zögern zu den besten Songs zählen würde die ich bisher in diesem Jahr gehört hab und garantiert Live die Hallen zum eskalieren bringen wird. Was mich an dieser Platte einfach überzeugt hat, sind die vielen kleinen Melodielicks, die mit viel Sorgfalt in die Songs eingewoben wurden. So endeckt man immer wieder neue Details und es wird so schnell nicht langweilig. Trotzdem gehen die Songs aber immer nach vorne. Außerdem ist die CD im Ganzen viel dynamischer geworden. Die einzelnen Lieder heben sich wirklich voneinander ab. Diese Platte wächst nämlich, d.h. sie wird bei mehrmaligem Hören immer besser. Der Sound ist druckvoll, klar und direkt. So kann neben der gelungenen Musik auch die Produktion glänzen. Besser kann man sein Geld einfach nicht investieren.



TRACKLIST:

Agony of Doubt

To You

No Way Back

Losing Control

Mirror

His Heart is Metal

Cradle the Dead

Living Dead Strangers

Crimson Rain

The Key

 

LINE-UP:

Natacha(Vocals)

Micha (Guitar)

Ralf (Bass)

Jerry (Drums)


Artikel veröffentlicht am 06.12..2017  | Thomas Müller 

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